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Fachärztin für Allgemeinmedizin/Naturheilverfahren
Dr. Martina Virian

Sandweg 3
35745 Herborn
Tel.:02772-40740

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Eine homöopathische Erstanamnese braucht Zeit. Genau müssen die aktuellen Beschwerden, die gesamte Persönlichkeit des Patienten, die früheren Krankheiten und die der Familie erfragt werden. Besonders aufschlussreich sind Gemütszustand, Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten.
   
     
 

Homöopathie
Similia similibus curentur
Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.

Die Ähnlichkeitsregel ist das Grundprinzip der Homöopathie. Nur das homöopathische Arzneimittel kann wirken, das in einer Prüfung am Gesunden die Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet. Kaffee kann das Mittel gegen Schlaflosigkeit sein und die Zwiebel, als homöopathische Arznei zubereitet, kann einen Schnupfen heilen, bei dem die Augen tränen und jucken und ein wässriges, wund machendes Nasensekret entsteht und man einen ständigen Niesreiz hat. Das Ähnlichkeitsprinzip wurde bereits ansatzweise in den Schriften der Ärzte HIPPOKRATES (460-377 v. Chr.) und PARACELSUS (1493-1541) beschrieben.
Um festzustellen, welche Beschwerden oder Krankheiten ein Mittel erzeugen und damit auch heilen kann, werden von gesunden Menschen homöopathische Arzneimittel eingenommen: die Arzneimittelprüfung. Alle Symptome dieser so künstlich erzeugten Krankheit werden vom Prüfer notiert. Die Sammlung verschiedener Prüfungen ergeben eine umfassende Beschreibung der Wirkung des Mittels, das sog. Arzneimittelbild.
Eine homöopathische Erstanamnese braucht Zeit. Genau müssen die aktuellen Beschwerden, die gesamte Persönlichkeit des Patienten, die früheren Krankheiten und die der Familie erfragt werden. Besonders aufschlussreich sind Gemütszustand, Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten.
Keine Krankheit gleicht einer anderen, deshalb wird in jedem Krankheitsfall das geeignete homöopathische Arzneimittel individuell für den Patienten gewählt. Ausschlaggebend sind die spezifischen Symptome und die Persönlichkeitsmerkmale des Erkrankten, die in der Erstanamnese erhoben werden. In der Regel wird nur ein hochpotentes homöopathisches Einzelmittel zur selben Zeit genommen. Häufig kommen auch niederpotente Komplexhomöopathika zur Anwendung.
Die typischen homöopathischen Arzneimittel sind die Globuli. Kleine Milchzuckerkügelchen, die mit dem jeweiligen Wirkstoff benetzt wurden. Es gibt homöopathische Mittel aber auch in flüssiger Form, als Tabletten und eher selten als Salben oder Injektionen. Die durch die Arzneimittelprüfung gefundenen Substanzen werden in unterschiedlichlicher Potenzierung angewandt, d.h. durch schrittweise Verdünnung und mechanische Energitisierung.
Die Homöopathie kann bei den folgenden Gruppen von Krankheitsbildern erfolgreich sein: Psychovegetative Störungen, z.B. Schlafstörungen, Ängste und Depressionen, funktionelle Erkrankungen wie Migräne, Menstruationsstörungen oder hoher oder niedriger Blutdruck, allergische Erkrankungen, z.B. Heuschnupfen, Ekzeme oder Asthma, entzündliche Erkrankungen soweit sie noch nicht zu Organveränderungen geführt haben, u.a. Nebenhöhleninfekte, Blasenentzündung und entzündliche Darmerkrankungen.
Kosten: Je nach Aufwand werden die Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat in Rechnung gestellt. Private Krankenversicherungen erstatten in aller Regel die Kosten.